Neun Tage vollgepackt mit Eindrücken zur Horizonterweiterung durch Erasmus+ – das wurde unseren zehn Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse der Wirtschaftsschule zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Katrin Wagner und Frau Julia Choc im März ermöglicht.
Am Flughafen in Bukarest erwarteten uns schon die Lernenden der französischen Partnerschule, mit denen wir zusammen die Busfahrt nach Ruse in Bulgarien antraten. Ruse ist die sechstgrößte Stadt Bulgariens und liegt an der Grenze zu Rumänien. Die Schule in Ruse ist unsere bulgarische Partnerschule für unser diesjähriges Projekt „Slow fashion – the smart choice“.
Zusammen mit den französischen und bulgarischen Schülerinnen und Schülern erwartete uns ein vielfältiges Programm, wie
- die Teilnahme an einer internationalen Jugendkonferenz mit mehreren Schulen aus ganz Bulgarien. Unsere Schülerinnen und Schüler gestalten aktiv mit ihren Präsentationen die Workshops der Jugendkonferenz.
- Präsentationen der deutschen, französischen und bulgarischen Schulen über die Heimatstadt und -region, die Herkunftsschule und das Schulsystem, Wirtschaft in der Region und natürlich über das Projektthema.
- Schulhausführung und Teilnahme am Unterricht an der bulgarischen Schule.
- geführter Stadtrundgang durch Ruse und die Besichtigung einer Textilfabrik.
- Workshop zu Leonardo da Vinci – dem Namensgeber der bulgarischen Schule.
- Ausflug nach Varna ans Schwarze Meer.
- eine internationale Schuldisco.
Die letzten zwei Tage der Woche verbrachte unsere Erasmusgruppe in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Besichtigungen und Gesprächsrunden beim ansässigen Goetheinstitut und bei der deutsch-rumänischen Industrie- und Handelskammer wurden organisiert und lieferten viele neue Eindrücke. Ein Rundgang durch die Stadt wurde von den Schülern selbst organisiert. In Kleingruppen erfolgte die Auswahl einer Sehenswürdigkeit, der Weg dahin musste selbst gefunden werden. In einer fremden Stadt im Ausland bedeutet das durchaus eine Herausforderung, die aber alle mit Bravour meisterten.
Am Flughafen in Bukarest trafen wir noch einmal die französische Schülergruppe. Nun trennten sich auch unsere Wege, sie flogen nach Paris und dann weiter in ihre Heimatstadt Amboise und wir nach München. Wir umarmten uns – so wie am selben Ort vor neun Tagen zur Begrüßung – nur mit einer Unmenge an neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und Freundschaften mehr im Gepäck.
Dieses Projekttreffen erfolgte mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union. Erasmus+ Koordinatorin an der Staatlichen Wirtschaftsschule der Bayerischen Landesschule ist Frau Katrin Wagner.
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