Betriebsbesichtigung bei Aufzüge Riedl in Feldkirchen

Am 11.12.2023 hat die W9 das Unternehmen Aufzüge Riedl in Feldkirchen besucht. Herr Andrä, Geschäftsführer und Vertriebsleiter von Riedl, und Frau Leutloff aus der Personalabteilung haben uns sehr interessante und persönliche Eindrücke von Ihrem Unternehmen vermittelt.

Gründer des Unternehmens Aufzüge Riedl war der Großvater von Herrn Andrä. Er wuchs auf einem Bauernhof mit acht Geschwistern auf und wurde im Alter von 14 Jahren an beiden Knien operiert. Damit konnte er nicht mehr auf dem Hof eingesetzt werden und musste sich um Alternativen des Broterwerbs kümmern. So kam er über den Maschinenbau zum Aufzugbau und gründete schließlich 1934 das Unternehmen Aufzüge Riedl. Bis heute wurden mehr als 12.000 Aufzüge wie zum Beispiel Personenaufzüge oder Homelifts oder auch Lastenaufzüge montiert. Der größte Aufzug, an den sich Herr Andrä eindrucksvoll erinnern kann, war ein Aufzug für LKWs.

Die Betriebsbesichtigung beginnt im Showroom des Unternehmens, in dem Kunden empfangen und beraten werden. Wir durften den modernen und platzsparend einzubauenden Homelift testen. Dann geht es in die Fertigungshalle. Hier werden Stahlbleche bis zu 8 mm Dicke verarbeitet und Aufzugskabinen vormontiert.

Aufzüge Riedl ist seit 2020 klimaneutrales Unternehmen. Hier sind wir in der ersten Produktionshalle des Großvaters, in der heute geschweißt wird. Bis Einzelteile vom TÜV für den Betrieb freigegeben und zertifiziert werden, muss die Aufzugtür beispielsweise 1.000.000 Mal ununterbrochen geöffnet und geschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss des Rundgangs durch die Werkshallen macht Frau Leutloff aus der Personalabteilung mit Detailinformationen zur Berufsausbildung bei Riedl. Das Unternehmen Riedl bildet jährlich drei Mechatroniker/innen in einer insgesamt 3,5 Jahre dauernden dualen Berufsausbildung mit je 3-wöchigen Praxisphasen und einem anschließenden einwöchigen Berufsschulblock aus.

Begleitet haben diese Betriebsbesichtigung die W9 mit Frau Weber und Frau Büchter sowie fünf Schülerinnen und Schüler aus Tarent (Italien) mit ihren zwei begleitenden Lehrerinnen, die im Rahmen von Erasmus+ in dieser Woche bei uns zu Gast sind.

v.i.S.d.P. Britta Büchter

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