Berufsorientierung

Berufsorientierung

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Ausbildungswahl. Hier könnt ihr freie Stellen in der Münchener Region finden: https://www.azubiyo.de/ausbildung/muenchen

Wir bietet unseren Schülerinnen und Schülern viele Einblicke in die Arbeitswelt auf Berufsmessen und Unternehmensbesuchen:

Berufsmesse VOCATIUM am 24.04.2024

Individuell, zielorientiert und spannend! Jede Schülerin und jeder Schüler absolviert vier Beratungsgespräche mit verschiedenen Betrieben oder Bildungseinrichtungen. Diese einzigartige Chance bietet die Berufsmesse Vocatium, die jährlich vom IfT, dem Institut für Talententwicklung, organisiert wird.

Sowohl unsere Abschlussklasse als auch die Vorabschlussklasse der Wirtschaftsschule haben sich seit Schuljahresbeginn ganz intensiv auf diesen Messebesuch vorbereitet. Unterstützt wurden die Lernenden dabei von ihren Lehrkräften und auch vom IfT mit einer Einführungsveranstaltung und einem Messehandbuch. Alle Lernenden setzten im Vorfeld Interessensschwerpunkte. Daraus entstand für die Jugendlichen ein bedarfsgerechtes Angebot an Gesprächsterminen.

Am 24.04.2024 war es dann endlich soweit: Treffpunkt in der Messevorhalle und letzte Instruktionen durch die begleitenden Lehrkräfte, anschließend ging es in vier großen Messehallen für uns alle um einen guten Überblick über das Angebot der Unternehmen sowie um das Auffinden der Stände für die terminierten Beratungsgespräche. Frau Büchter, Frau Gebhart, Frau Weber und Herr Hanser unterstützten unsere 9. und 10. Klasse der Wirtschaftsschule vor Ort und standen immer wieder zu vereinbarten Uhrzeiten für Fragen zur Verfügung. Zusätzlich zu ihren Gesprächsterminen konnten sich die Besucherinnen und Besucher an allen Messeständen über weitere Angebote der Unternehmen informieren.

In den fest terminierten persönlichen Beratungsgesprächen stellten sich die Jugendlichen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Unternehmen und Bildungseinrichtungen vor und formulierten gezielte Fragen zum Bewerbungsprozess und zur beruflichen Tätigkeit. Zudem bestand die Möglichkeit eigene Bewerbungsunterlagen abzugeben oder ein Feedback dazu einzuholen. In diesem gezielten, unmittelbaren persönlichen Kontakt mit Anbietern, die den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, besteht der große Vorteil dieser Messe. Die Schülerinnen und Schüler unserer staatlichen, inklusiven Wirtschaftsschule haben gezeigt, dass sie motiviert sind und Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen.

Ein besonders großes Lob verdienen diejenigen Schülerinnen und Schüler, die es geschafft haben ein Zertifikat von einem Unternehmen zu erhalten. Dieses Zertifikat bescheinigt den Schülerinnen und Schülern: du hast dich im Beratungsgespräch souverän präsentiert und konntest im Gespräch überzeugen. Dieses Zertifikat wertet das eigene Bewerbungsportfolio auf und spiegelt Engagement wider.

Im kommenden Schuljahr 2024/25 wird es für die neuen Klassen in der Wirtschaftsschule verpflichtende Praktika geben. Darauf freuen wir uns. Viele Unternehmen haben hierzu bereits eine positive Rückmeldung gegeben und Interesse an unseren Lernenden signalisiert. Dafür danken wir allen!

Bettina Weber & Britta Büchter

Get together mit der Allianz AG am 13.12.2023

Berufsorientierung ist das große Thema, wenn es Richtung Schulabschluss geht. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, Besuch aus der Praxis zu erhalten. Unter dem Motto „get together“ war das Team „Diversity, Equity and Inclusion“ der Allianz AG zu Gast in der Landesschule.

Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten zuerst viel über das Unternehmen erfahren. So erhielt dieser große Arbeitgeber bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Great place to work“. Mitarbeiterfreundlichkeit wird in der Firma großgeschrieben und es gibt viele Beispiele dafür, wie Inklusion gelebt wird.

Nach dieser kurzweiligen Einführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Herrn Kienast und Frau Suhl wie Kaufleute für Büromanagement bei der Allianz ausgebildet werden und wie ein Arbeitstag ablaufen kann.

Im Anschluss folgte eine gemütliche Runde bei Tee, Kaffee, Brezen und Kuchen. In kleineren Gruppen erhielten die Schülerinnen und Schüler danach von Herrn Glockshuber ein individuelles Feedback. Gelingt es mir meine Stärken und Schwächen im Bewerbungsgespräch geschickt zu formulieren? Hier gab der Profi aus der Praxis wertvolle, konkrete Formulierungshilfen, wie Bewerber selbstsicher und positiv kommunizieren können.

Von Frau Suhl konnten die Schüler konkrete Tipps zur Verbesserung ihrer Lebensläufe aus erster Hand mit nach Hause nehmen. Im Lebenslauf sind die Angaben zu Hobbys und Interessen ein häufig genutzter Einstieg in das Bewerbungsgespräch.

Schließlich erhielten die Lernenden gute Anregungen für den gesamten Bewerbungsprozess von Herrn Kienast. Dieser vermittelte eindrucksvoll die Chancen eines großen Ausbildungsbetriebs mit vielen verschiedenen Abteilungen. Er wies auch darauf hin, dass ein sorgfältig gestaltetes Anschreiben für eine erfolgreiche Bewerbung immer noch von großer Bedeutung ist.

Die angenehme, lockere Gesprächsatmosphäre hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Schüler viele Inputs aus diesem Vormittag für ihre zukünftigen Bewerbungen mitnehmen.

Bettina Weber

Betriebsbesichtigung bei Aufzüge Riedl in Feldkirchen

Am 11.12.2023 hat die W9 das Unternehmen Aufzüge Riedl in Feldkirchen besucht. Herr Andrä, Geschäftsführer und Vertriebsleiter von Riedl, und Frau Leutloff aus der Personalabteilung haben uns sehr interessante und persönliche Eindrücke von Ihrem Unternehmen vermittelt.

Gründer des Unternehmens Aufzüge Riedl war der Großvater von Herrn Andrä. Er wuchs auf einem Bauernhof mit acht Geschwistern auf und wurde im Alter von 14 Jahren an beiden Knien operiert. Damit konnte er nicht mehr auf dem Hof eingesetzt werden und musste sich um Alternativen des Broterwerbs kümmern. So kam er über den Maschinenbau zum Aufzugbau und gründete schließlich 1934 das Unternehmen Aufzüge Riedl. Bis heute wurden mehr als 12.000 Aufzüge wie zum Beispiel Personenaufzüge oder Homelifts oder auch Lastenaufzüge montiert. Der größte Aufzug, an den sich Herr Andrä eindrucksvoll erinnern kann, war ein Aufzug für LKWs.

Die Betriebsbesichtigung beginnt im Showroom des Unternehmens, in dem Kunden empfangen und beraten werden. Wir durften den modernen und platzsparend einzubauenden Homelift testen. Dann geht es in die Fertigungshalle. Hier werden Stahlbleche bis zu 8 mm Dicke verarbeitet und Aufzugskabinen vormontiert.

Aufzüge Riedl ist seit 2020 klimaneutrales Unternehmen. Hier sind wir in der ersten Produktionshalle des Großvaters, in der heute geschweißt wird. Bis Einzelteile vom TÜV für den Betrieb freigegeben und zertifiziert werden, muss die Aufzugtür beispielsweise 1.000.000 Mal ununterbrochen geöffnet und geschlossen werden.

Den Abschluss des Rundgangs durch die Werkshallen macht Frau Leutloff aus der Personalabteilung mit Detailinformationen zur Berufsausbildung bei Riedl. Das Unternehmen Riedl bildet jährlich drei Mechatroniker/innen in einer insgesamt 3,5 Jahre dauernden dualen Berufsausbildung mit je 3-wöchigen Praxisphasen und einem anschließenden einwöchigen Berufsschulblock aus.

Begleitet haben diese Betriebsbesichtigung die W9 mit Frau Weber und Frau Büchter sowie fünf Schülerinnen und Schüler aus Tarent (Italien) mit ihren zwei begleitenden Lehrerinnen, die im Rahmen von Erasmus+ in dieser Woche bei uns zu Gast sind.

v.i.S.d.P. Britta Büchter

Besuch der Berufsmesse Einstieg

Am Samstag, 25.11.2023, hat ein Teil der W9 freiwillig mit Frau Büchter die Berufsmesse Einstieg im MOC München besucht. Die Schüler haben Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von potenziellen Ausbildungsunternehmen geführt und sich umfassend informieren können. Wir haben uns von der Stimmung auf der Messe begeistern lassen und sind mit vollbeladenen Taschen mittags nach Hause gefahren.W9 in der Eingangshalle der Messe Einstieg mit der begleitenden Lehrkraft B. Büchter.

Betriebsbesichtigung bei Linde Gase in Unterschleißheim

Am 13.11.2023 hat die W9 das Unternehmen Linde Gase in Unterschleißheim besucht. Herr Haziraj, ehemaliger Schüler unserer Berufsfachschule und jetziger Schwerbehindertenbeauftragter von Linde, und der Vorsitzende des Linde-Betriebsrats, Herr Pfreuntner, haben uns begleitet und alle Stationen auf dem Rundgang moderiert. Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen und Warnweste startet der Rundgang in der Ausbildungswerkstatt der Industriemechaniker und Anlagenmechatroniker.

Anschließend besichtigen wir das neu errichtete vollautomatisierte Gasflaschenlager mit Greifroboter zur Einlagerung und Entnahme. Sehr eindrucksvoll!
Auch die Gabelstapler fahren vollautomatisiert und menschenlos auf programmierten Bahnen durch die Hallen. Es ist sehr ruhiges und sauberes Arbeiten.

An der Befüllungs- und Flaschenreinigungsanlage wird uns die Vielfalt der Produktpalette von Linde Gase überdeutlich: Flaschen in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlich empfindlichen Gasen werden kundenindividuell befüllt. Bevor eine Flasche wiederverwendet werden kann, muss sie aufwändig innen gereinigt werden, damit die Funktion des Gases erhalten bleibt.

Anspruchsvoll war der Vortrag von der Verfahrenstechnikerin und Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung. Linde experimentiert für die Kunden und optimiert z. B. die Größe der Gasbläschen im Wasser für die Sauerstoffversorgung von Zuchtfischen. Oder es wird Stahl im Hinblick auf Festigkeit und Elastizität verwendungsoptimal geschweißt, z. B. in der Verwendung von Standfüßen für Windräder in der Nordsee. Die Aufsätze und Düsen für die Schweißgeräte werden dabei in einem Metall-3D-Drucker aufwändig hergestellt und sind dann Prototypen für die weitere Verwendung beim Kunden.

W9 vor dem Hauptportal bei Linde Gase mit den begleitenden Lehrkräften P. Heilmann und B. Büchter

B. Büchter

 


02.03.2020

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